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2016-11-16
Jerlitschka/Moch mit Happy-End
Bei der 39. ADAC Rallye Köln-Ahrweiler konnten Marvin Jerlitschka (Wermelskirchen) und Dietmar Moch (Kürten) am Ende doch noch lachen: Nach einer emotionalen Achterbahnfahrt sah das Duo mit dem Ford Sierra Cosworth die Zielrampe. „Das war definitiv die bislang schwierigste Rallye in meinem Leben“, gab Jerlitschka im Ziel zu. „Jetzt bin ich froh, hier zu stehen. Mein Dank gilt unseren Mechanikern und natürlich Dietmar.“

Die „RKA“ ist der Saisonhöhepunkt der Youngtimer-Trophy. Und gleichzeitig das jährliche Motorsport-Finale in der Nürburgring-Region. Der Start erfolgte wie gewohnt am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr mit den ersten beiden Wertungsprüfungen (WP). Nebel mit Sichtweiten von teilweise unter 20 Metern sowie Dauerregen stellten die Teilnehmer vor große Herausforderungen.

Mit der Startnummer 17 nahm das Sierra-Duo den Klassiker in Angriff. Doch schon auf der ersten der 14 WPs ging ihnen die Straße aus. Kurz zuvor hatten Moch/Jerlitschka den eine Minute (!) eher gestarteten Ford Escort MK1 ein- und überholt! „Ich war etwas zu schnell und erkannte die nächste Rechtskurve zu spät. Da der Escort sein Fernlicht nicht abgestellt hatte, wurde ich zusätzlich von hinten geblendet. Wir rutschten leider links in einen Graben und rissen uns dabei die linke Hinterrad ab.“

Es folgte eine Nachtschicht bis morgens um vier Uhr in einer Werkstatt im Industriegebiet Nürburgring, dann war der Cossie wieder einsatzbereit. „Ein ganz großes Dankeschön gilt Darius Drzensla, dessen Räumlichkeiten wir nutzen durften. Ohne eine Hebebühne hätten wir das Auto nicht wieder flott bekommen.“ Für dem Ausfall am ersten Tag gab es zehn Strafminuten. Moch: „Sportlich haben wir natürlich keine Chance mehr. Aber wir sind ja auch zum Spaß hier.“

Der Samstagmorgen startete mit minus drei Grad und nassen Prüfungen. Jerlitschka setzte für die ersten drei WPs auf Intermediates. „Ein Fehler, ganz klar. Ich bekam die Reifen überhaupt nicht warm.“ Danach wurden Regenreifen montiert – und es ging unter anderem über eine Runde Nordschleife entgegengesetzt. Ab Mittag wurde es trocken und wärmer, die letzten beiden Prüfungen fanden dann in der Dunkelheit statt. Als Gesamt-34. und Fünfter in der Klasse wurde das Duo schließlich gewertet.

(Teampresse)


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