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2019-10-30
Sascha Winter: Kleines Karriereende, offene Rechnungen und gemischte Erinnerungen
(me) Für Sascha Winter stellt die diesjährige ADAC Rallye Köln-Ahrweiler eine ganz besondere Rallye dar, denn der saarländische Unternehmer wird seine vorerst letzte Veranstaltung auf Bestzeit bestreiten.

„Zum einen bin ich frischgebackener Familienvater und zum anderen beruflich stark eingespannt“, sagt Sascha Winter. „Dann noch den Motorsport im Wettbewerbscharakter ordentlich unter einen Hut zu bekommen, ist aktuell nahezu unmöglich. Wir werden sicher nicht von der Bildfläche verschwinden, aber unseren Fokus mehr auf Spaß und ausgewählte Veranstaltungen legen.“

Die Rallyekarriere begann 2003 für den Saarländer ebenfalls in der Eifel. Im Rahmen der ADAC Rallye Kempenich startete er, so wie noch heute, mit Christian Schwindt. Doch die erste Rallye verlief nicht wie erhofft. Auf einem Abschnitt der heutigen Prüfung „Lückenbacher Hohl“ war die Rallye bereits frühzeitig nach einem Einschlag in die Leitplanken beendet. Kleiner Trost zum damaligen Zeitpunkt, dass auch der ehemalige Opel-Werkspilot Christoph Schleimer dort seinen Opel Kadett GSI nachhaltig verformte.

Zurück ins Jahr 2019, wo Winter/Schwindt zum dritten Mal bei der RKA an den Start gehen werden. Die Premiere im Jahr 2015 endete bereits Freitagabends mit einem defekten Differenzial. 2018 konnte man dann mit einer soliden Leistung das Ziel erreichen. Den Freitag beendete das Duo unter trockenen Bedingungen auf dem 13. Gesamtrang, doch die starken Regenfälle, die viele Opfer forderte, machten eine Verbesserung im Gesamtklassement unmöglich.

„Bei Nässe haben wir mit der Leistung und dem Heckantrieb mit Sicherheit einen Nachteil, aber wir hoffen einfach mal auf trockene Bedingungen und würden uns über ein Ergebnis in den Top 20 freuen. Vor allem freue ich mich auf die Nordschleife. Wenn das Wetter passt, dann sollten wir da sicher aufgrund der Charakteristik einen Vorteil mit unserem BMW M3 E46 ausspielen können. Wichtig ist auf jeden Fall, dass „Crystal“, so wie das Auto liebevoll genannt wird, ganz bleibt und wir am Abend im Ziel in Mayschoß feiern können.“




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