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Walter Röhrl startet am Samstag vom ersten Startplatz aus
Der erste Tag der ADAC Rallye Köln-Ahrweiler besteht nur aus einer einzigen Prüfung – doch die hat es traditionell in sich. Schnee, Regen, glatte Straßen: Auch die Ausgabe 2004 hielt für die 86 gestarteten Teams eine ganze Reihe von Herausforderungen bereit. Am Ende konnte sich das Favoriten-Duo Walter Röhrl / Karl-Heinz Heger (Porsche 911) zwar durchsetzen, doch der Abstand zu den Zweitplatzierten Gerard und Wim Hofhuis (Ford Escort MK1) aus den Niederlanden betrug gerade einmal vier Zehntelsekunden. Damit startet der zweifache Rallye-Weltmeister am Samstag jeweils als erster in die Wertungsprüfungen.

„Wir sind die erste WP besonders vorsichtig angegangen“, schilderte der Iserlohner Karl-Heinz Heger denn auch die Vorgehensweise von Rallye-Legende Walter Röhrl. „Es war total glatt, da wollten wir nichts riskieren, schließlich geht es morgen erst richtig los.“ Rang drei des ersten Tages holten sich Christoph Schleimer und Dieter Hawranke. Schleimer, 2002 noch in der Deutschen Rallye-Meisterschaft im Werks-Opel unterwegs, startet in diesem Jahr erstmals bei der Köln-Ahrweiler und kam auf Anhieb gut zurecht. Er setzt auf einen Vauxhall Astra – den deutschen Fans sicher besser bekannt als Opel Kadett E GSI –, der früher in Diensten des heutigen Ford-WM-Teamchefs Malcolm Wilson stand und entsprechend perfekt vorbereitet sein dürfte.

Heißer Kampf um die Youngtimer-Krone zeichnet sich ab
Die Plätze vier und fünf gingen an einen VW Golf und einen VW Polo – bei der erlauchten Konkurrenz von Porsche, Ford Escort, Opel Ascona & Co. eine echte Überraschung. Doch die beiden Kontrahenten stehen auch unter ganz besonderem Druck: Daniel Schrey, 38-jähriger Sohn von Lothar Schrey, dem ältesten der vier Motorsportbrüder, steht vor seinem ersten Titelgewinn in der Youngtimer-Trophy.

Sein härtester Verfolger, Olaf Rost aus Solingen, holte bereits 1997 und 1998 den Meisterpokal und hat erneut die Chance auf den Titel. Wer bei der Rallye Köln-Ahrweiler am Ende vor dem anderen liegt, gewinnt den Titel – die Fans dürfen sich also auf einen besonders spannenden Wettkampf der beiden VW-Piloten freuen. Bestplatzierter „Oldtimer“ im Feld der Youngtimer ist nach dem ersten Tag der Porsche 911 von Thomas Körner / Jean Marie Jacobs (Wiesbaden / Belgien) – der Elfer ist Baujahr 1965 und rangiert derzeit auf Platz elf.

Noch recht verhalten starteten die favorisierten Ford Escort RS 2000 von Paul Jerlitschka / Jonas Wagner (Remscheid / Kürten) und Ex-DRM-Ass Stefan Schlesack (Remscheid) und Peter Schaaf (Mayen). Einträchtig hintereinander landeten die beiden Ford-Teams auf den Rängen 14 und 15.

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