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Start frei für den traditionellen Ausklang der Rallyesaison:
Rallye Köln – Ahrweiler erwartet volles Haus

Zum rasanten Abschluss der Rallyesaison in der Eifel lädt die Scuderia Augustusburg Brühl e. V. vom 11. bis 13. November 2005. Bei der ADAC Rallye Köln – Ahrweiler erwartet Fans und Aktive ein Rallyefestival der besonderen Art. Voraussichtlich werden rund 100 Teilnehmer die 13 Wertungsprüfungen mit über 150 WP-Kilometern (360 km Gesamt) in Angriff nehmen, die an den beiden Wettbewerbstagen auf dem Programm stehen. Auf den Pisten zwischen dem Rallyezentrum in Mayschoß / Ahr und der Eifelregion rund um den Nürburgring sind es vor allem die Youngtimer, Rallye-Wettbewerbsfahrzeuge der späten 60er bis zum Ende der 80er Jahre, die das Bild bestimmen werden. Ford „Hundeknochen“-Escort, Porsche 911, Opel Ascona und Lancia Delta Integrale feiern ein fröhliches Drift-Fest, das gleichwohl sportlich höchst anspruchsvoll ist. Alle Prüfungen stehen ein einziges Mal auf dem Programm und das Abfahren zu Trainingszwecken vor der Veranstaltung ist strikt untersagt: Landkartenkenntnisse, Fahrkönnen und Teamwork im Cockpit entscheiden über Sekt oder Selters. Die ADAC Rallye Köln – Ahrweiler startet mit einer Prolog-WP am 11. November um 18.00 Uhr bei Mayschoß. Die zwölf Prüfungen der zweiten Tagesetappe (12. November) führen durch das Ahrtal in die Hocheifel. Alle wichtigen Informationen rund um das Event und Hinweise über Zuschauerpunkte (Eintritt frei) finden sich im Internet unter www.r-k-a.de.

„Eintritt frei“ heißt es an den Zuschauerpunkten der ADAC Rallye Köln – Ahrweiler für Fans auch in diesem Jahr. Der klassische Aufbau der Veranstaltung bedingt, dass die genauen Zuschauerpunkte erst kurz vor der Rallye bekannt werden. „Von der geheimen Streckenführung sind natürlich auch die Besucher betroffen“, schmunzelt Orgaleiter Hans-Werner Hilger von der Scuderia Augustusburg Brühl e. V., „aber es ist natürlich nicht zu viel verraten, dass wieder die schon traditionellen Zuschauerpunkte eingerichtet werden.“ Die Fans erleben also die beste Action der Youngtimer am Freitagabend ab 18.00 Uhr an der K35 am Ortsende von Esch (westlich Bad-Neuenahr / Ahrweiler). Am Samstag bieten die Zuschauerzonen in Reifferscheid (ab 9.30 Uhr), an der Nürburgring-Nordschleife (Bereich Brünnchen ab 10.30 Uhr) und im Industriegebiet Müllenbach (ab 11.00 Uhr) perfekte Sicht. Die exakte Lage der Zuschauerpunkte und den genauen Streckenverlauf gibt es ab Freitag, 15.00 Uhr. Dann ist Verkaufsstart für das Programmheft, das neben vielen Informationen rund um das Event auch eine detaillierte Landkarte enthält. Erhältlich sind die Unterlagen für 10 Euro am Freitag in Mayschoß (Rallyezentrum im Winzerverein und im Ser vicepark) sowie am Samstag an der Fahrerlagerzufahrt des Nürburgrings (Haus D, direkt an der B258 ab 10.00 Uhr). Auch an den Zuschauerpunkten ist das informative Heft erhältlich.

„Full House“ bei der Starterliste
Rund 10.000 Fans schätzten die Veranstalter bei der letztjährigen Auflage der ADAC Rallye Köln – Ahrweiler. Sie lockte der Fight der Rallyeboliden gar nicht so lange vergangener Motorsporttage. Die siegreichen Paul Jerlitschka / Jonas Wagner (Remscheid / Kürten, Ford Escort RS 2000) siegten in einem hochkarätigen Feld gegen Cracks, wie Ex-Weltmeister Walter Röhrl (Porsche 911) oder den ehemaligen Opel-Werkspilot Christoph Schleimer (Vauxhall Astra). Und auch in diesem Jahr deutet sich ein scharfer Wettbewerb mit noch einmal gewachsenem Starterfeld an. Bis zu 100 Nennungen werden prognostiziert. „Viele Teams warten natürlich bis zum Nennungsschluss am 22. Oktober“, weiß Hans-Werner Hilger, „aber ich bin mir sicher, dass erneut hochkarätige Mannschaften am Start sein werden.“ Den Großteil des Starterfeldes bilden einmal mehr die Teams der ADAC Youngtimer Trophy und der Schwesterserie ADAC Youngtimer Rallyetrophy. Für beide Championate steht am zweiten Novemberwochenende das Saisonfinale an. Zunehmend starten in den vergangenen Jahren aber auch Teams, die ihren Boliden eigens für die Rallye Köln – Ahrweiler aufgebaut haben. „Wir unterstützen diesen Trend durch ein großzügiges Regelwerk“, beschreibt Hans-Werner Hilger. „Schließlich wollen wir den Fans an den WPs ein möglichst vielfältiges Starterfeld mit attraktiven Fahrzeugen bieten.“ Und so kommen zu den ohnehin bildschönen Youngtimer-Fahrzeugen wie Porsche 911, Opel Ascona und Fiat Abarth 131 auch Boliden, wie Opel Manta 400, BMW M3 oder Lancia Delta Integrale. Erstmals zugelassen sind in diesem Jahr auch Gruppe-H-Fahrzeuge der Baujahre bis 1988. Diese volksnahe Fahrzeugklasse wird das Starterfeld weiter bereichern. Hans-Werner Hilger: „Allerdings bleibt die ADAC Rallye Köln – Ahrweiler ihren traditionellen Startern treu, indem etwa die Gruppe-H-Teilnehmer gewissermaßen Gaststarterstatus besitzen. Gesamtsiegberechtigt sind auch weiterhin nur die Gruppe der Youngtimer und historischen Fahrzeuge.“

Moderne Rallye mit traditionellem Rezept
Auch sonst bleibt die ADAC Rallye Köln – Ahrweiler ihrem Konzept treu. So wird weder die Streckenführung im voraus bekannt gegeben, noch gibt es vor der Veranstaltung ein offizielles Abfahren der WPs im Rahmen einer Streckenbesichtigung. Da ist perfekte Teamwork im Cockpit gefragt, wenn die Ansagen für den Fahrer nach Landkarte erfolgen.„Nicht zuletzt ist das unter Sicherheitsaspekten sinnvoll“, schildert Orgaleiter Hilger. „Die fehlende Besichtigungsmöglichkeit senkt auch die Geschwindigkeiten auf den WPs.“ Eine zweite besondere Anforderung der Rallye: Jede WP wird nur ein Mal absolviert. Statt den bei den meisten Rallyes üblichen zwei bis drei Durchgängen über die gleichen Strecken werden am zweiten Novemberwochenende 13 verschiedene Pisten im Ahrtal und der Eifel abgesteckt: Rekordverdächtige 150 reine Prüfungskilometer kommen so zusammen – mehr als bei fast jeder anderen Rallyeveranstaltung in Deutschland. Und noch eine besondere Anforderung macht die Rallye für die Teams noch anspruchsvoller: Abgesehen vom Etappenende am Freitag ist kein zwischenzeitlicher Service vorgesehen – die bis zu vier Jahrzehnte alte Technik muss also perfekt vorbereitet sein.

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