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Beim Prolog schlug die Stunde der Routiniers

Auf eine spannende Ausgangslage dürfen sich die Fans bei der Samstagsetappe der ADAC Rallye Köln–Ahrweiler freuen. Beim traditionell stimmungsvollen Prolog am Freitagabend konnten sich die Routiniers am besten in Szene setzen und sich damit die vorderen Startplätze bei den entscheidenden Bestzeitprüfungen am Samstag sichern. Schnellster war der zeifache Vizemeister der Youngtimer Rallye Trophy, Christoph Schleimer, der die Prolog-WP mit Co-Pilot Thomas Fuchs in 2:54,3 Minuten absolvierte. Allerdings wird der Obertiefenbacher beim Kampf um den Gesamtsieg nicht mitmischen können, da sein Vauxhall Astra GTE kein Youngtimer auf dem technischen Stand der Baujahre bis 1981 ist, die alleine um den Gesamtsieg fighten. Beste Chancen hat deshalb das zweitplatzierte Siegerduo des vergangenen Jahres, Oliver Rhode / Jan Wolff (Porsche 924 Carrera GT, 2,3 Sekunden zurück). Sie konnten sich gerade einmal eine Zehntelsekunde vor dem Gesamtsieger von 2004, Paul Jerlitschka (Ford Escort RS 2000) platzieren, der mit Co-Pilot Dietmar Moch allerdings ebenfalls nicht für den Gesamtsieg gewertet wird. Als Vierter geht ein weiterer ehemaliger Gesamtsieger der ADAC Rallye Köln–Ahrweiler auf die zweite Etappe: Stefan Schlesack (Sieger 1998) lief mit Co-Pilot Hans-Rudi Küfner in einem weiteren Escort RS 2000 mit einem Abstand von 2,7 Sekunden auf Jerlitschka im Ziel ein.

Zur zweiten Etappe der ADAC Rallye Köln–Ahrweiler werden die 100 Teams am Samstagmorgen (Start: 9.00 Uhr) aufbrechen: Von Mayschoß geht es durch das Ahrtal bis in die Region um den Nürburgring und von dort bis zum Zieleinlauf in Mayschoß (ab 17.00 Uhr). Zwölf Wertungsprüfungen absolvieren die Teilnehmer, bei denen es neben dem Gesamtsieg auch noch um die entscheidenden Punkte für die ADAC Youngtimer Trophy und die ADAC Youngtimer Rallye Trophy geht. In der Youngtimer Trophy konnte sich beim Prolog der Drittplatzierte der Meisterschaft, Michael Schmiemann hervorragend in Szene setzen: Er fuhr mit seinem Opel Kadett C im stark besetzten Feld die fünftschnellste Zeit und sicherte sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Youngtimer-Finale.

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