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Lokalmatador Drzensla holt ersten Köln-Ahrweiler-Sieg

Mit einem unerwarteten Sieger und einigen überraschten Favoriten endete die ADAC Rallye Köln–Ahrweiler. Nach 13 Wertungsprüfungen der Youngtimer-Rallye liefen Darius Drzensla / Peter Schaaf (Haarscheid / Mayen) im Ford Escort RS 2000 als Sieger im Ziel ein. Das Team aus der Eifel musste sich auf den 160 WP-km nur Christoph Schleimer / Thomas Fuchs (Obertiefenbach / Laurenburg, Vauxhall Astra GTE) beugen, die allerdings mit Gastfahrerstatus antraten, da ihr Fahrzeug nicht zur Gruppe der Youngtimer auf dem technischen Stand der Baujahre bis 1981 gehört. Auf dem dritten Rang liefen Heinz-Robert Jansen / Martin Jansen (beide Lohmar, Opel Manta A) im Ziel in Mayschoß ein. Chancenlos blieb dagegen die Fraktion der ehemaligen Köln-Ahrweiler-Sieger. Dominik an der Heiden (Porsche 911 Carrera RS) und Oliver Rohde (Porsche 924 Carrera GT) mussten sich mit dem sechsten und siebten Platz begnügen, nachdem sie die Leistung ihrer PS-starken Rallyeboliden auf den nassen und rutschigen Prüfungen nicht auf die Straße bringen konnten.

Während Schleimer seine bereits beim Prolog eroberte Spitzenposition in einen sauberen Sieg umsetzte, musste sich Drzensla bis zur Mittagspause gedulden und belegte ab der WP 6 die zuvor heiß umkämpfte zweite Position. „Ab WP 2 haben wir angegriffen“, beschreibt Drzensla. „Die Bedingungen waren sehr schwierig, die Strecken hatten sehr wenig Grip.“ Für den Sieger bedeutete die Rallye dabei eine ungewöhnliche Dreifachbelastung, bereitete der Harscheider doch gleich drei Fahrzeuge auf den Rallyeeinsatz vor:„Nach vielen harten Nächten, in denen ich die Autos für Christian Menzel und Richard Lietz vorbereitet habe, wurde unser Escort erst am Freitag fertig. Wir hatten entsprechend wenig Schlaf. Jetzt fehlen mir eigentlich die Worte – auf jeden Fall sind wir sehr, sehr zufrieden mit dem Sieg.“

Rudolph und Wilde werden Youngtimer-Meister

Die ADAC Rallye Köln–Ahrweiler bedeutete auch das Finale für die beiden Youngtimer-Serien des ADAC Nordrhein. In der ADAC Youngtimer-Trophy scheiterte Jörg Chmiela mit Co-Pilot Klaus Pohl (Oberkail / Idar-Oberstein) im Alfa Romeo Alfasud bei der Verteidigung seines Meistertitels denkbar knapp. Im Ziel lief der als Trophy-Vierter angetretene Meister von 2005 zwar vor den Führenden Christoph Wilde / Jürgen Küven (Nörvenich / Jülich, Simca Rallye 2) ein, doch diese behielten einen hauchdünnen Vorsprung: Wilde als neuer Champion der ADAC Youngtimer Trophy kommt in der Endabrechnung auf 90,93 Punkte, Chmiela ist mit 89,22 Zählern Vizemeister. In der Youngtimer-Rallye-Trophy gab es im Ziel einen großen Empfang für die frisch gebackenen Meister Detlef Rudolph / Michelle Rudolph (beide Merzig, Peugeot 104 ZS): Die Saarländer wurden vom Team mit Sekt und vorbereiteten Meister-T-Shirts erwarte. „Unsere Taktik war einfach und ist aufgegangen: Wir mussten nur ankommen“, grinste Rudolph.

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