HOME  RALLYES  ORGANISATION  PARTNER  EHRENTAFEL  STATISTIK  KONTAKT  MEDIA 10.-12.11.2017  

Stimmen vor dem Start zur ersten Etappe

1 – Oliver Rohde / Jan Wolff (Porsche 924 Carrera GT)
„Unser Ziel ist nicht der Gesamtsieg. Wir wollen vor allem durchkommen – alles weitere kann man kaum planen. Deshalb gehen wir es an wie im vergangenen Jahr: Wir wollen Spaß haben und dann mal schauen, wo wir landen.“

2 – Stefan Schlesack / Hans Rudi Küfner (Ford Escort RS 2000)
„Mit dem RS 2000 unter all den leistungsstarken Autos – da fühlt man sich, als ob es einen in den Porsche-Cup verschlagen hätte. Trotzdem: In all den Jahren waren wir oft genug weit vorne, um die Startnummer 2 zu rechtfertigen. Ich fahre mittlerweile nur noch eine Rallye im Jahr – eben die Köln–Ahrweiler. Aber als gelernter Rallyefahrer verlernt man es ja nicht, und man hat auch ein fotografisches Gedächtnis. Das betrifft besonders die Prüfungen. Deshalb ist es auch nicht so wild, dass man die Strecken vorher nicht trainieren kann, weil man die Kurven irgendwann einfach kennt.“

Co-Pilot Hans Rudi Küfner: „Vor allem die Porsche werden hier die Meßlatte sein – für uns wäre feuchtes Wetter deshalb gut, weil dann die Leistungsunterschiede nicht so zählen. Wir stecken unsere Ansprüche aber auch deshalb nicht zu hoch, weil wir wenig Routine miteinander haben. Wir sind zwar in den 80er Jahren sechs Jahre in der Deutschen Meisterschaft gefahren – aber das ist schon eine ganze Weile her.“

4 – Dominik an der Heiden / Wolfgang Witt (Porsche 911 Carrera RS)
„Ich habe schon gesagt: Wenn mir noch einmal ein Gesamtsieg gelingt, dann kann ich aufhören. Ob ich mich allerdings daran halten werde, das kann ich nicht versprechen. Hier starten an diesem Wochenende drei oder vier hervorragende Piloten – die Rallye wird deshalb sicherlich kein Spaziergang, da müssen wir uns ganz schön lang machen. Wenn es trocken bleibt, haben wir mit dem Carrera RS sicherlich gewisse Vorteile. Aber wenn es anfängt zu regnen, wird das Auto schwierig zu beherrschen sein.“

14 – Dr. Helmut Stein / Jean-Marie Jacobs (Lancia Stratos)
„Ich hoffe es bleibt trocken – bei Regen kann der Stratos unangenehm werden. Die erste Prüfung ist sehr wellig. Deshalb haben wir hinten schmalere Reifen aufgezogen: 270er statt der sonst möglichen 335er. Meine Aufgabe ist klar: Das Auto auf der Straße halten und heil im Ziel ankommen – denn das ist uns bisher zwei Mal nicht gelungen.“

17 – Christoph Schleimer / Thomas Fuchs (Vauxhall Astra GTE)
„Das ist das erste Jahr, dass wir die WP1 mit Trockenreifen fahren. Ich hoffe, es funktioniert. Ich hoffe, ich werde morgen an einer besseren Position auf die Reise gehen, als meine Startnummer.“

18 – Richard Lietz / Mario König (Ford Escort RS 2000)
„Nach der nächtlichen Schrauberei in den vergangenen Wochen ist die Hoffnung auf einen Klassensieg deutlich geschrumpft: Jetzt wollen wir einfach ankommen und unseren Spaß haben. Trotzdem sind wir voll motiviert und wollen das Beste daraus machen.“

19 – Christian Menzel / Nöker Peter (Ford Escort RS 2000)
„Ich starte hier aus reinem Spaß. Auch wenn ich Rundstreckenfahrer bin, liebe ich doch diese Rallye. Für mich ist das eine tolle Abwechselung und ein schöner Ausklang nach einer harten Saison. Ich bin begeistert, dass man hier einen Vergaser noch mit der Hand einstellt und nicht mit dem Laptop. Unser Ziel ist, viel Spaß zu haben und unter die ersten drei in der Klasse zu kommen.“

21 – Paul Jerlitschka / Dietmar Moch (Ford Escort RS 2000)
„Wir haben den Escort auf Gruppe H umgebaut und fahren deshalb ohne Gesamtsiegberechtigung. Nun geht es zwar sozusagen um die goldene Ananas, aber dass wir trotzdem hier starten war klar. Die Rallye Köln–Ahrweiler hat einige der schönsten Strecken, die ich kenne. Dazu kommen die vielen Zuschauer und die gute Stimmung. Nicht zuletzt fahren wir hier mit den Autos, mit denen wir aufgewachsen sind – da sind auch viele Erinnerungen mit verbunden. Natürlich vergleichen wir am Ende auch die Zeiten und wollen da gut ausschauen, aber das ist kein primäres Ziel.“

28 – Michael Schmiemann / Marco Wolf (Opel Kadett C)
„Heute wollen wir ein bisschen Gas geben, damit wir morgen unter den ersten Zehn an den Start gehen können. Wir wollen es aber dann verhaltener angehen, weil ich in der Meisterschaft auf dem dritten Platz liege und auf jeden Fall ins Ziel kommen möchte. Ankommen geht hier vor Bestzeit.“

30 – Anton Werner / Ralph Edelmann (Opel Kadett C Coupe)
„Das ist eine tolle Rallye hier. Besonders diese Feeling wie in alten Zeiten ist schön. Das tolle Starterfeld spricht für einen riesigen Wettbewerb und ernsthafte Konkurrenz. Die Fahrzeuge sind wirklich ein Augenschmaus.“

65 – Jörg Chmiela / Klaus Pohl (Alfa Romeo Alfasud)
„Da ich zwar theoretische Chancen auf den Meistertitel habe, praktisch aber chancenlos bin, werde ich die Rallye langsam angehen. Ich wäre überhaupt nicht böse, wenn es morgen regnen würde.“

(c) 2004 ks design