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Stimmen vor dem Start zur 3. Etappe

Der Regen macht den Zuschauern der ADAC Rallye Köln–Ahrweiler mehr zu schaffen als den Fahrern. Denn trotz einiger Ausfälle haben die meisten Piloten reichlich Spaß am Drift auf feuchtem Untergrund.

0 – Anton Werner / Ralph Edelmann (Porsche 911 GT3 – Vorauswagen): „Wir wollten hier testen, wie sich der Porsche bei schwierigen Witterungsverhältnisen macht. Dabei sind wir auf der Nordschleife von der Ideallinie abgekommen und haben heftig die Leitplanken touchiert“, sagt der Beifahrer des aktuellen ADAC-Masters-Champion-Teams. Da bei dem Aufprall ein Rad abgerissen wurde, konnte das 0-Fahrzeug nicht weiterfahren.

1 – Darius Drzensla / Peter Schaaf (Ford Escort RS 2000): „Wir haben absolut keinen Grip, so dass ich froh bin, dass wir überhaupt auf der Strecke geblieben sind“, beschreibt der Vorjahressieger die ersten Tagesetappe.

2 – Heinz-Robert Jansen / Martin Jansen (Opel Manta B): „Das Auto schiebt extrem über die Vorderachse. Für die WP6 haben wir dann neuere Reifen aufgezogen – jetzt geht es besser.“

3 – Olaf Rost / Wolfgang Großmann (Audi 50): „Wir haben enorme Kühlerprobleme und haben schon alles an Dichtungsmitteln genutzt, was wir dabeihaben. Zudem waren wir in WP6 kurz im Graben. Aber Hauptsache, wir sind noch dabei!“

5 – Jürgen Lenarz / Ralf Müller (Opel Kadett C Coupe): „Ich komme immer besser in Fahrt. Es macht riesigen Spaß.“

6 – Dominik An der Heiden / Wolfgang Witt (Porsche Carrera RSR): „Das ist wohl nicht unser Wochenende! In der ersten Runde der WP6 hatten wir einen Plattfuß. Den Reifen haben wir zwar gewechselt, aber nach dem Zeitverlust haben wir keine Chance mehr auf eine vordere Platzierung.“ So gab der zweimalige Gesamtsieger schließlich auf.

7 – Oliver Rode / Jan Wolff (Porsche 924 Carrera GT): 2005 hatten Oliver Rode und Jan Wolff die Rallye Köln–Ahrweiler für sich entscheiden können, 2007 ist das Porsche-Team erneut mit großem Schwung unterwegs: „Es macht einen Höllenspaß – obwohl ich sehr vorsichtig bin, um nicht wie im vergangenen Jahr einen Reifenschaden zu riskieren.“

10 – Stefan Schlesack / Hans Rudi Küfner (BMW M3): „Wir waren mit dem Hecktriebler extrem quer – und hatten dementsprechend Spaß!“

11 – Paul Jerlitschka / Dietmar Moch (Ford Escort RS 2000): Auf WP2 dominierte der Sieger von 2004 die Konkurrenz noch mit 24 Sekunden Vorsprung. Doch danach kamen die Probleme: „Auf WP3 und 4 hatten wir nur den ersten, dritten und fünften Gang. Ab WP5 kam wenigstens der vierte wieder mit dazu. Seit Mitte der WP 6 haben wir nun auch noch massive Motorprobleme.“ Dennoch ging Sieger 2004 auch für die letzte Etappe wieder an den Start.

12 – Georg Berlandy / Lea Klein (Opel Ascona A): Fünf der sechs ersten WPs konnte das Duo für sich entscheiden, auf WP5 ging Berlandy allerdings vorsichtiger zu Werke: „Die Nordschleife ist extrem glatt. So habe ich das noch nicht erlebt.“ Allerdings hatte der vierfache Köln-Ahrweiler-Sieger „Vibrationen an der Hinterachse, die immer stärker wurden.“

14 – Norbert Zaremba / Norbert Grabowski (Opel Ascona B): „Durch die lange Übersetzung, die wir hier bei der Rallye fahren, fehlt dem Motor in den großen Gängen der Schub. Zudem ist es unglaublich glatt.“

15 – Herbert Schilling / Caroline Diehm (Audi 80): Ausfall nach Unfall in WP6.

18 – Michael Küke / Sina Beneke (Ford Escort RS): „Auf der Nordschleife hatten wir einen kleinen Leitplankenkontakt. Das hat uns den Spiegel auf der Fahrerseite gekostet. Ansonsten keine Probleme.“

61 – Wilfried Bus / Ina Beck (VW Golf): „In der WP6 ist der Auspuff abgerissen, das hat uns Zeit gekostet. Hoffentlich können wir das reparieren.“

62 – Michael Bieg / Bernd Birkholz (Ford Escort): „Es ist total glatt. Auf der Nordschleife haben wir viel Zeit verloren, nachdem ich Anton Werner neben der Strecke liegen sah.“

74 – Horst Schmitt / Hans Bauer (Opel Kadett C Coupe): „Gestern hatten wir einen wir eine heftigen Einschlag, der das Auto rechts ganz schön demoliert, aber ansonsten kaum Zeit gekostet hat. Der Opel läuft nach wie vor gut. Die Bedingungen sind heute extrem – deshalb macht es aber auch extrem Spaß.“

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