HOME  RALLYES  ORGANISATION  PARTNER  EHRENTAFEL  STATISTIK  KONTAKT  MEDIA 10.-12.11.2017  

Stimmen vor dem Start

1 – Darius Drzensla (Harscheid, Ford Escort RS 2000)
„Oberstes Ziel ist das Ankommen. Bei der Köln–Ahrweiler haben wir bei trockenen Verhältnissen unsere Schwierigkeiten, gegen all die Porsche zu bestehen. Die haben so um die 300 PS, wir dagegen nur 200. Trotzdem wäre es natürlich schön, wenn wir den dritten Gesamtsieg in Folge einfahren würden.“

2 – Oliver Rohde (Essen, Porsche Carrera GT)
„Trotz meiner niedrigen Sta rtnummer bin ich absolut kein Siegkandidat. Trotzdem würde ich mich über eine gute Platzierung natürlich freuen. Im vergangenen Jahr hat es ja immerhin für Platz zwei gereicht – allerdings haben wir da auch von Ausfällen profitiert.“

3 – Heinz-Robert Jansen (Lohmar, Opel Manta B)
„Auf der Rallye Bad Emstal ist mir der Motor hochgegangen. Daher haben wir Anfang der Woche noch den Motor aus meinem Rundstreckenauto, einem Manta A, einbauen müssen. Getriebe, Auspuff, Motor: Alles war draußen. Da der Auspuff nicht passte, mussten wir alles mögliche ändern. Wir hatten in den vergangenen Tagen alle Hände voll zu tun. Das Auto ist maximal zwei bis drei Kilometer gelaufen – auf der Prolog-WP werden wir sehen, ob alles hält. Jetzt haben wir damit einen Motor vom gleichen Tuner wie Jürgen Lenarz – das wird ein Kampf mit gleichen Waffen. Mir wäre es lieber, wenn es regnen würde. Aber im Trockenen geht es auch.“

4 – Jürgen Lenarz (Sarmersbach, Opel Kadett C Coupé)
„Ich muss Heinz-Robert Jansen schlagen, sonst können wir unseren Titel in der Youngtimer Rallye Trohy nicht verteidigen. Das heißt, dass die Devise ganz klar »Angriff« lautet – und das gleich vom Start weg. Allerdings hat unser härtester Konkurrent einen klaren Streckenvorteil: Er fuhr seine erste Köln-Ahrweiler schon 1976, da habe ich mit Geburtsjahrgang 1968 als Sechsjähriger gerade meine ersten Fahrradtouren unternommen.“

5 – Willi Bus (Morbach, VW Golf GTI)
„Die ADAC Rallye Köln– Ahrweiler ist für mich das Highlight der Saison – ein Muss für jeden Rallyefahrer! Wir starten mit einem leistungsstarken Golf, der bei 270 PS wenig Gewicht auf die Waage bringt. Damit wollen wir um den Sieg im Gold Cup fahren. Chri stoph Schleimer, Paul Jerlitschka und wir müssten den Sieg eigentlich unter uns ausmachen.“

6 – Georg Berlandi (Stromberg, Opel Ascona A)
„Das Wetter ist nicht auf meiner Seite, ich habe es lieber nass. Diese Rallye hat es in sich. Die Strecken sind schnell und kurvenreich. Ich weiß, was mein Auto kann. Ich weiß aber auch, was die Porsche zu leisten im Stande sind. Daher bin ich realistisch: Den Gesamtsieg einzufahren wird bei dieser starken Konkurrenz schwierig.“

10 – Anton Werner (Altfraunhofen, Audi 85)
„Wir haben uns vorgenommen, bei der Köln– Ahrweiler gut abzuschneiden. Wobei man sagen muss, dass das Fahrwerk zwar für die Nordschleife gut geeignet ist, ansonsten aber eher für glatte Pisten taugt. Für die meisten WPs an diesem Wochenende passt es deshalb eher nicht. Der Audi hat ein riesiges Potenzial und ist noch ausbaufähig. Es handelt sich um den Nachbau eines Werksautos mit Original-Werksteilen. Das erste Roll-out haben wir vor 14 Tagen in San Marino absolviert – dort wurden wir 13. von rund 150 gestarteten Fahrzeugen. Ich hoffe, dass wir nach der Veranstaltung mehr wissen, um das Auto im Winter weiter auszubauen. Wir planen, im kommenden Jahr dann neben dem Porsche-Start in der DRM auch ein historisches Programm zu absolvieren.“

11 – Christoph Schleimer (Obertiefenbach, Vauxhall Astra)
„ Ich bin enttäuscht vom Wetter: Im Nassen bin ich besser. Es wird ein harter Kampf. Denn Gruppe- H-Autos und leistungssta rke Youngtimer können wir bei Trockenheit kaum halten. Aber Rang fünf ist für uns durchaus realistisch. Ob mehr drin ist, muss sich über die Distanz zeigen.“

12 – Paul Jerlitschka (Remscheid, Ford Escort RS 2000)
„Wir haben den Sieg im Gold Cup im Visier. Der Escort ist jedenfalls perfekt vorbereitet. Ich fahre gerne in der Eifel. Die Asphaltprüfungen im Trockenen zu fahren ist sehr schön – auch für die Zuschauer.“

(c) 2004 ks design